Veras Lieblingsfilme 2015

Meine beliebtesten Filme aus dem Jahr 2015 sind in erster Linie eines: Blockbuster und Kassenschlager (naja, fast alle). Es sind aber auch Filme, auf die ich sehnsüchtig gewartet habe, die mich nachdenklich, aber auch wahnsinnig glücklich gemacht haben. Sie sind Science Fiction, Liebe und Action. Sie sind Lichtschwerter, schicke Anzüge und perfekt sitzende Haare… und Gefühle im Kopf.

Platz 5: Für immer Adaline (6.0)

Für immer Adaline ist ein Fantasy-Drama und mein Kino-Liebesfilm von 2015, vor allem für eine Extraprise Harrison Ford in dem Jahr. Er lieferte eine wunderbare Leistung ganz ohne Chewie ab. Die geheimnisvolle Protagonistin wird von Blake Lively gespielt. Obwohl man ihre Beweggründe kennt, baut man keine richtige Beziehung zu ihrem Charakter auf, sie bleibt bis zum Schluss geheimnisvoll. Sie schafft es, diese Mystik aufrechtzuerhalten und gibt sich unnahbar, wunderschön, mit perfekt sitzendem Haar. Trotzdem kaufe ich ihr die Rolle ab, vielleicht auch genau deswegen. Anthony Ingruber war für die Rolle des jungen Harrison Ford einfach die perfekte Wahl. Unterm Strich ist Für immer Adaline ein Liebesfilm, wie er im Buche steht. Er will sie, sie hat was zu verbergen, er kämpft, und zum Schluss klappt alles. Dieser Film ist zwar kein Oscaranwärter, aber er steht stolz in meinem Regal und gehört definitiv zu meinem Filmjahr 2015. Und wenn wir aufhören würden, hin und wieder mal einen tränenreichen Liebesfilm zu schauen, wo kämen wir denn da hin?

Platz 4: Spectre (6.5)

In den Genuss von Spectre kam ich während meines Auslandssemesters in England und da fiel mir auf: Daniel Craigs Stimme ist so wundervoll wie flüssiges Karamell. Nach Skyfall war klar, dass der Nachfolge-Bondfilm es nicht leicht haben würde. Also holte man ins Boot, was gut funktioniert: Den oscarprämierten Christoph Waltz. Er verleiht seinen Rollen stets das manische Profil eines totalen Irren, den man nachts nicht auf der Straße treffen möchte. Aber auf dem Bildschirm: kein Problem, ich bin sofort dabei! Das Format, das er dem Bösewicht verlieh, war vielleicht etwas absehbar, deswegen aber nicht weniger genial. Meine Daniel-Craig-Zweifel habe ich spätestens nach Skyfall überwunden: Lassen wir ihn blond und brutal sein, er macht einen guten Job. Seit es ihn gibt heißt es häufig, sich vom Altbewerten zu verabschieden und Neues zu begrüßen: Ich steh auf Naomi Harris als Moneypenny, Ralph Fiennes macht als neuer M eine gute Figur, und vor Ben Wishshaw als Q verneige ich mich. Sie sind kein passabler Ersatz (obwohl es ein knochenharter Job ist Judi Dench zu ersetzen), sie geben den Charakteren neue Frische. Wenn ich erst damit anfange von Léa Seydoux zu schwärmen, wird das hier zu lang. Ich freue mich schon, wenn Spectre neben Skyfall in meinem Regal seinen Platz einnimmt.

Platz 3: Man lernt nie aus (6.5)

Bevor ich diesen Film sah wurde mir berichtet, er sei „halt ein Mädchenfilm“. Dieser Person würde ich jetzt gerne auf die Finger hauen. Nur weil da niemand eine Kalaschnikow benutzt? Also echt. Ich bin ohnehin ein großer Fan von Anne Hathaway. Auch wenn nicht alles Les Miserable ist, die Frau muss man doch lieben. Die restliche, überwiegend junge Besetzung wurde von Robert De Niro einfach weggepustet. Er spielt einen 70-jährigen Witwer, der aus Langeweile und Spaß an der Freude in einem E-Commerce Modeunternehmen als Praktikant anfängt und das Leben seiner Kollegin mit seiner Weisheit und Erfahrung wieder in richtige Bahnen bringt. Wir er selbst sagt: „Ich hab das Gefühl, ich bin von allen hier der Onkel.“

Platz 2: Alles steht Kopf (7.0)

Alles steht Kopf schaute ich zum ersten Mal auf Englisch. Vielleicht habe ich deshalb eine leichte Antipathie gegen die deutsche Synchronisation. Sie ist nicht schlecht, aber die Englische ist besser! Den deutschen Titel finde ich leider blöd. Inside Out, wie er im Englischen heißt, ist kreativer. Doch Disney-Pixar liefert hier mal wieder einen Film ab vor dem ich mich verneige. (Wie kann man nur so unglaublich kreativ sein? Wie?) Am allerwichtigsten ist ja eigentlich die Message: Es gehört zum Leben dazu auch mal traurig zu sein und das ist vollkommen ok. Ich habe noch niemanden getroffen, der diesen Film nicht super fand. Sogar mein Vater war restlos begeistert, und der tut sich erfahrungsgemäß sehr schwer mit Animationsfilmen. Eine meine Lieblingsszenen: Am Ende des Films wird auch in die Köpfe der anderen Darsteller geguckt. Göttlich!

Platz 1: Star Wars: The Force Awakens (7.0)

Auf keinen Film hat man dieses Jahr mehr gewartet… und er hat mich weggepustet. Er war lustig, spannend, überraschend, mitreißend und ist für mich jetzt schon total kultig. Star Wars halt. Als endlich die Lichter im Kino ausgingen und der gelbe Schriftzug in Richtung Weltall flog war ich gefesselt. Es war wie nach Hause kommen, als endlich wieder Han Solo und Chewbacca zu sehen waren (persönlicher Gänsehaut-Moment!), Leia und das Traumpaar C-3PO und R2-D2. Außerdem bin ich jetzt ein bekennender Daisy Ridley Fan. Sie ziert als Rey mit BB-8 zusammen feierlich meinen Desktophintergrund. Auch von Oscar Isaac war ich begeistert. Danke J.J. Abrams für diesen Film. Es gibt Dinge, die kommen nie aus der Mode. Star Wars gehört definitiv dazu.

 

Vera

Ich bin die Dame auf moviefalcon.de. Mein Herz schlägt für Filme, Serien und den Moment, wenn im Kino die Lichter ausgehen. Ihr findet mich im DeLorean auf dem Weg nach Oz oder bei Nick und Jess im Loft.

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